Mo. 9. Dezember

 

Apostel machen sich Gedanken über ein besonderes Körperteil: die Zunge

 

Jakobus schreibt:

 

 Wir alle versagen nämlich in mancher Hinsicht. Wer im Umgang mit dem Wort nicht versagt, der ist ein vollkommener Mann (Mensch), fähig, auch den ganzen Körper im Zaum zu halten.

 

 Wenn wir den Pferden den Zaum anlegen, um sie uns gefügig zu machen, dann können wir ihren ganzen Körper lenken.  So auch die Schiffe: Wie groß sie auch sein mögen und wie heftig die Winde, die sie treiben – vom kleinsten Steuerruder werden sie gelenkt, wohin immer der Steuermann sie führen will! 

 

 So ist auch die Zunge ein kleines Glied und brüstet sich doch mit großen Dingen. Seht, wie klein ist das Feuer und wie groß der Wald, den es anzuzünden vermag!  Auch die Zunge ist ein Feuer – als die Welt des Unrechts erweist sich die Zunge unter unseren Gliedern. Sie macht den ganzen Leib schmutzig, sie steckt das Rad des Lebens in Brand … Denn wilde Tiere und Vögel aller Art, Kriechtiere und Meerestiere aller Art werden vom Menschen gebändigt, ja sind von ihm gezähmt worden.

 

Die Zunge aber vermag kein Mensch zu zähmen… Aus ein und demselben Mund geht hervor Lobpreis und Fluch…. Meine Brüder und Schwestern, das darf nicht sein…..

 

Jakobus 3, 2 - 8

Paulus schreibt:

 

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle“

 

1. Korinther,  13, 1

Die gefährliche Zunge