Das Haiku und seine Möglichkeiten   

 

Es lebte einmal ein japanischer Dichter, dem wurde eine Bananenstaude geschenkt. Seine Schüler pflanzten sie in den Hof seiner Behausung, und weil ihm der Baum so sehr gefiel, beschloss er, sich nach ihm zu benennen. Matsuo Bashô prägte die meditative Kunst des Haiku: fünf Silben, sieben Silben, fünf Silben, die kürzeste Gedichtform, die es gibt. Der Erzählung nach litt Bashô-san, wie jeder vernünftige Abenteurer, unter einer gewissen Unrast  und begab sich eines Tages auf Wanderschaft. Während seiner längsten Pilgerreise „auf schmalen Pfaden durchs Hinterland“ besuchte er die Meeresbucht  von Matsushima. Als er sie im Mondlicht erblickte, versuchte Bashô-san das Unbeschreibliche zu beschreiben  und fasste es in diese Verse:

Mi. 19. Dezember 2018

aus: Der vorletzte Samurei

Bekanntes - unbekanntes Markt Erlbach

Morgen erfahren Sie, was die Bilder zeigen!

Matsushima, ah!         

5 Silben       

Ah, Matsushima, ah-ah!

7 Silben

 

Matsushima, ah!  

5 Silben

Haiku von Markt Erlbach

 

 

Markt Markt Erlbach, ah!           

Ah!  Markt Markt Erlbach ah, ah!           

Markt Markt Erlbach, ah!

 

Probieren Sie die beiden Haikus doch auch mal  mit  oh!    mit  ih!    mit   uh! 

 

Erstaunlich, nicht?