Das 100. Objekt

 

Von dem  ehemaligen Direktor des Britischen Museums von London,  Neil Mac Gregor,  stammt das bekannte Buch: „Eine „Geschichte der Welt in hundert Objekten“ ֍. Nach 99 Objekten, fragte er  sich:

 

Wie soll  im Jahr 2010 meine Geschichte der Welt enden, mit welchem Gegenstand?  Soll es Spezialkleidung für das Leben in der  Antarktis sein oder  eine Auswahl von Kochutensilien aus den unterschiedlichsten Ländern der Erde  oder  ein Fußball  als völkerverbindendes Symbol?

 

Er entschied sich als 100. Objekt  für dieses: ein kleines Set, das aus einem Lampengehäuse aus Plastik mit einer wieder aufladbaren 6-Volt-Batterie sowie einem davon unabhängigen kleinen Solarmodul besteht. Die Lampe hat einen Griff und ist ungefähr so groß wie ein Kaffeebecher. Das Solarmodul erinnert an einen kleinen silbernen Bilderrahmen. Wenn das Solarmodul acht Stunden lang direkter Sonnenbestrahlung ausgesetzt ist, kann die Lampe bis zu hundert Stunden lang gleichmäßiges weißes Licht spenden. Das Set kostet 2250 Rupien (35 €)

 

Viele Menschen, die zu den Ärmsten der Welt zählen, leben in den sonnenreichsten Gegenden, und darum spielt diese Energiequelle auch eine so wichtige Rolle  in Südasien, in Afrika südlich der Sahara und in den tropischen Gebieten Amerikas.

Solarmodule verändern das häusliche Leben dieser Menschen in fast jeder Hinsicht: Kinder und Erwachsene können abends noch lernen und damit ihre Bildung und ihre Zukunftschancen verbessern. Kühlschränke, Computer, Fernseher Wasserpumpen, Herde  kann man mit ihnen betreiben und durch sie sind natürlich auch  Mobiltelefone verfügbar. Wettervorhersagen über das Telefon machen die Fischerei sicherer, Marktinformationen verhindern Überproduktion, Tagelöhner, Bauern, Prostituierte, Rikscha-Fahrer, Ladeninhaber können mehr verdienen, wenn sie ein Mobiltelefon haben. ….

 

„Sonnenenergie scheint uns als Schlusspunkt dieser Weltgeschichte gut geeignet. Sie könnte dazu beitragen, dass die Chancen gerechter unter den Menschen verteilt werden und dass wir die Möglichkeiten, die das Leben bietet, wahrnehmen, ohne unseren Planeten zu zerstören.“

 

Und das ist genau der Auftrag, den Gott den Menschen gegeben hat, und der im  2. Buch Mose steht.

 

֍ Das  Britische Museum  in London ist  das  bedeutendste kulturgeschichtliche  Museum der Welt. In ihm sind Gegenstände aus allen Ländern der Erde und aus allen Zeiten der Menschheitsgeschichte zusammengetragen. Mit hundert Gegenständen aus hundert Zeitabschnitten und Gegenden har sein  ehemaliger Direktor  Neil Mac Gregor  eine „Geschichte der Welt in 100 Objekten“ herausgegeben. Ein sehr dickes,  wunderbares Buch, in dem anhand von einzelnen Gegenständen die Situation der Menschen in ihrer Zeit und in ihrem Land geschildert wird.  Auch dieses kleine Solar-Set ist ein Teil der Sammlung des Museums.

1. So. n. Weihnachten

27. Dezember