Ev.–Lutherische Kirchengemeinde Markt Erlbach

Sicherheitskonzept des Friedhofs
der Evang. - Luth. Kirchengemeinde Markt Erlbach

(Stand 21. 12. 2020)

 

1. Bestattungen im Freien; bzw. Überführungen, Feiern am Grab

 

Aktualisierte Informationen zu Bestattungen aufgrund der Elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

vom 15. Dezember

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit möchten wir Ihnen aktualisierte Informationen zur Durchführung von Bestattungen während der Corona-Pandemie nach der Elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (11. BaylfSMV) vom 15. Dezem- ber 2020 (BayMBI. Nr. 737, BayRS 2126-1-15-G) übermitteln.

 

Nach § 2 der 11. BaylfSI\4V ist das Verlassen der Wohnung nur bei Vorlie- gen triftiger Gründe erlaubt. Ein triftiger Grund ist nach § 2 Satz 2 Nr. 9 die Teilnahme an „Beerdigungen im engsten Familien- und Freundeskreis". Solche Beerdigungen dürfen durchgeführt werden. Der Begriff „Beerdigung" umfasst jegliche organisierte Zusammenkunft von Trauernden anlässlich eines Trauerfalls und damit insbesondere Trauerfeiern, ein Requiem, Rosenkranz- und Totengebete, Aussegnungen, Abschiednahmen sowie die Beisetzung an der Grabstätte. Dies gilt unabhängig davon, ob der jeweilige Teil der Beerdigung in einer Kirche, auf einem gemeindlichen oder kirchlichen Friedhof, in einem Krematorium oder etwa den Räumen eines Bestat- tungsunternehmens stattfindet. Der „engste Familienkreis" bestimmt sich nach den Vorgaben von § 4 Abs. 1 Satz 4 der 11. BaylfSMV. Insgesamt sollte der „engste Familien- und Freundeskreis" im Regelfall nicht mehr als 25 Trauergäste umfassen. In Gebäuden ist der Teilnehmerkreis im Übrigen durch die Anzahl der Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird, beschränkt und kann im Infektionsschutzkonzept des Trägers der Örtlichkeit zahlenmäßig weiter eingeschränkt werden.

 

Im Übrigen sind für die Durchführung von Beerdigungen weiterhin die Regeln für Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften nach § 6 der 11. BaylfSMV entsprechend anwendbar. Damit gelten für Beerdigungen folgende weiteren Vorgaben:

 

• Zwischen Personen, die nicht demselben Hausstand angehören, ist ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren.

• Für die Besucher gilt Maskenpflicht.
• Gemeindegesang ist untersagt.
• Es besteht ein Infektionsschutzkonzept des Trägers der Örtlichkeit, das die Infektionsgefahren im Hinblick auf die örtlichen Traditionen und Gegebenheiten minimiert. Dieses hat insbesondere Maßnahmen zur Einhaltung der dargestellten Vorgaben sowie zur Reinigung und Lüftung (in Gebäuden) zu umfassen. Bei der Erstellung des Konzepts sind die berechtigten Interessen der Angehörigen an einer angemessenen und wür- digen Durchführung der Beerdigung zu berücksichtigen. Das Infektionsschutzkonzept ist auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

 

Eine anschließende Zusammenkunft der Trauergäste ist nach § 5 Satz 1 der 11, BaylfSMV untersagt. Zulässig ist eine Zusammenkunft des in § 4 Abs. 1 Satz 1 der 11. BaylfSMV genannten Personenkreises im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken vorbehaltlich der nächtlichen Ausgangssperre in§ 3 der 11. BaylfSMV.

 

Außerdem gilt, dass nur die Personen, die auf dem Friedhof teilnehmen auch am Gottesdienst teilnehmen können.

Die Anzahl der Gäste kann in der Kirche nicht erhöht werden.

 

Die kirchlichen Mitarbeitenden und den Mitarbeitenden des Bestatters zählen nicht zur Trauergemeinde.

 

Bestattungstermine werden nicht veröffentlicht.

 

Ab einer Stunde vor Beginn und während der Bestattung bleibt nur das Haupttor geöffnet.

 

Grabpflegearbeiten sollen in dieser Zeit möglichst vermieden und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

 

Um die Einhaltung der Höchstgrenzen zu gewährleisten, identifizieren sich die Teilnahmeberechtigten mit Hilfe entsprechender Karten, die den Angehörigen vom Bestatter zur Verfügung gestellt werden.

 

Die Einladung zur Beerdigung und Verteilung der Karten obliegt den Angehörigen im Rahmen der Vorgaben durch das Ministerium

 

Die Eingangskontrolle erfolgt durch einen Mitarbeitenden des Bestatters.

 

Es gilt ein Mindestabstand von 1,5 m. Dieser ist durchgehend einzuhalten.

 

Es gibt Ein-Bahn-Regelungen für den Weg zum und am Grab um Begegnungen möglichst gering zu halten. Wir bitten um Beachtung der Hinweisschilder

 

Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz ist Pflicht.

 

Auf die Sicherheitsbestimmungen wird am Eingang hingewiesen.

 

Wir bitten darum zu beachten, dass jeder Mensch grundsätzlich selbst dafür Verantwortung trägt, eine Mund-Nasen-Schutz-Bedeckung zu tragen und den Mindestabstand einzuhalten

 

2. Bestattungen mit Nutzung der Kirche

Bestattungen mit Nutzung der Kirche werden analog zum oben beschriebenen Sicherheitskonzept durchgeführt.

 

Für die Trauerfeier in der Kirche gilt ebenfalls die Regelung des Bayerischen Ministeriums für Gesundheit und Pflege.

 

Für den Kirchenvorstand der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Markt Erlbach

 

Gez. Christiana v. Rotenhan, Pfarrerin