EV.-LUTH. KIRCHENGEMEINDE 

MARKT ERLBACH

St. Jobst Jobstgreuth

 

vakant

 

Pfarrgasse 2, Linden

91459 Markt Erlbach

 

Tel. 09106/925811

Fax: 09106/925813

 

Mesner:

Familie Popek

Tel. 09846/555

Geschichte

Kirche St. Jobst 

 

Die Kirchengemeinde Jobstgreuth ist eine eigenständige Kirchengemeinde im Dreierverbund der Evang. Pfarrei Markt Erlbach.

Die Kirchengemeinde Jobstgreuth arbeitet sehr eng mit der Kirchengemeinde Linden zusammen. Der Posaunenchor, der Organistendienst, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die gemeinsamen Kirchenvorstandssitzungen zeugen davon. Jobstgreuth hat derzeit 150 Gemeindeglieder. An jedem dritten Sonntag wird Gottesdienst gefeiert und der Pfarrer bzw. die Lektoren und Prädikanten können stets mit einem Drittel der Gemeindeglieder rechnen (mit den Kindern des Kindergottesdienstes). Die Kirchengemeinde Linden umfasst 400 und die Kirchengemeinde Markt Erlbach umfasst 3600 evangelisch-lutherische Christen. Die Jobstgreuther Gemeindeglieder sind sehr selbstbewusst und engagiert.

 

Die Ortschaft Jobstgreuth wurde 1132 erstmals urkundlich unter dem Namen Breminruthe erwähnt. 1164 tauchte sie als Mückenreuth auf. Beides sind Angaben aus verschiedenen Quellen.

 

Zu unserer Kirche St. Jobst gibt es folgendes zu erzählen:

Der älteste Teil der Kirche St. Jobst stammt aus der Romantik (950 1250 n. Chr.). Dies geht aus dem Eingangsportal mit größeren und kleineren Rundbögen hervor, die typisch für die Bauart Romanik stehen. Die Nische hinter der Kanzel könnte einmal ein kleines Kirchenfenster gewesen sein. Der angebaute Chor (Kanzelraum) wurde um 1150 n. Chr. begonnen. Aufschlüsse geben die beiden gotischen Seitenfenster im Chorbereich, sowie des im gotischen Still gebauten Altars. Die andere Ausstattung, wie zum Beispiel Gestühl, Seitenfenster und das Kirchenschiff stammen aus der Barockzeit (Mitte 16. Jahrhundert bis 18. Jahrhundert), dies geht aus Urkunden sowie aus Rechnungen aus dieser Zeit hervor.

 

Woher die Kirche St. Jobst ihren eigentlichen Namen hat, ist nicht bekannt. Aus dem einem Buch von 1404 geht hervor, dass der Hausherr (Pfarrer) bereits Holz für St. Jobst gekauft hat.

Eventuell wurden werdend des deutschen Städtekrieges (1388) Linden und Jobstgreuth schwer zerstört. Aus mündlichen Überlieferungen könnte die Kirche den Namen St. Jobst erhalten haben. Allerdings gibt es keine schriftlichen Überlieferungen ab wann die Kirche ihren Namen St. Jobst erhalten hat. Der Heilige St. Jobst wurde in anderen Gegenden Europas erst nach den Kreuzzügen (um 1500 n. Chr.) als Heiliger verehrt.

 

Der Altartisch stammt aus der Zeit um 1150 n. Chr. und ist im gotischen Still gebaut. Das Kreuz wurde im Jahre 1959 n. Chr. auf den Altar gesetzt. In früherer Zeit gab es noch zwei weitere kleinere Nebenaltare, die den weiblichen Heiligen Barbara und Lucie geweiht waren.

Die kleine und schmucke Kanzel ist in der Barockzeit zwischen 1707 und 1760 n. Chr. aufgestellt worden. (1769 Schloss Türchen Kanzel)

Das Alter des gotischen Taufsteines ist unbestimmt. Er steht eventuell seit der Weihe von St. Jobst in der Kirche. Das Taufbecken und das Zubehör wurden öfters ersetzt.

 

Die Orgel wurde in den Jahren 1829 und 1830 n. Chr. von der Firma Hüffner aus Nürnberg aufgestellt.

Der Kerzenleuchter beinhaltet die Inschrift Johann Schuh und Katarine Schuh anno 1844.

Die Kirchweihe der Kirche St. Jobst wird jedes Jahr drei Wochen nach Ostern gefeiert und ist die erste Kirchweihe im Landkreis Neustadt/Aisch Bad Windsheim.

geschrieben von Maximilian Reuther

mit Informationen von der Kirchengemeinde Jobstgreuth

Informationen zu unserem

Kirchenpatron St. Jobst